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Experten: Bald afrikanisches Klima in Spanien

In Nordspanien werde die regenreiche Atlantikküste ein Klima erhalten, wie man es bislang vom Mittelmeer kenne.
Mittwoch, 28. November 2007
Madrid - In Spanien drohen infolge der Erderwärmung «afrikanische Verhältnisse». Nach einem Gutachten könnte ein Drittel der Iberischen Halbinsel bis zum Ende des Jahrhunderts zu einer Wüste werden.
Wenn es nicht gelinge, die Erderwärmung aufzuhalten, werde in der Südhälfte Spaniens ein «afrikanisches Klima» mit langen Hitzewellen und wenig Niederschlägen herrschen, heisst es nach Presseberichten im Gutachten, das 17 spanische Klimaexperten dem Ministerpräsidenten José Luis Rodrguez Zapatero überreichten.

In Nordspanien werde die regenreiche Atlantikküste ein Klima erhalten, wie man es bislang vom Mittelmeer kenne. Wegen des Anstiegs der Meeresoberfläche werde Spanien einen grossen Teil seiner Strände verlieren.

Wasser werde im ganzen Land zu einem knappen Gut werden. Es bestehe auch die Gefahr, dass bis zum Ende des Jahrhunderts afrikanische Krankheiten in Spanien Fuss fassten. Etwa die Hälfte der Pflanzenarten drohe auszusterben.

Regierungschef Zapatero will den Kampf gegen den Klimawandel zum zentralen Thema in seinem Wahlkampf für die Parlamentswahlen im März 2008 machen.

fest/sda