Die meisten der 4000 Einwohner der Stadt waren schon im vergangenen Mai in Sicherheit gebracht worden. Weitere 6000 Menschen waren aus ländlichen Gebieten im Umkreis des Vulkans in andere Landesteile geschickt worden. Damals hatte sich die Asche als dicke, graue Schicht auf Häuser, Wiesen und Wälder gelegt.
Nach Einschätzung der Behörden war die Region schon vor dem erneuten Ausbruch auf Jahre hinaus unbewohnbar. Der Ort Chaitén sollte an anderer Stelle neu gegründet werden. Nach geologischen Berechnungen war der Chaitén bis zum vergangenen Mai mehrere tausend Jahre inaktiv.
