Die Hauptstadt Manila und umliegende Provinzen waren erst vor einer Woche von Tropensturm «Ketsana» heimgesucht worden. Verheerende Regenfalle führten dort zu den schlimmsten Überschwemmungen seit 40 Jahren. Mehr als 290 Menschen kamen dabei ums Leben.
Heftige Regenfälle
Taifun «Parma» ist nach ersten Einschätzungen noch gefährlicher als «Ketsana». Meteorologen schätzten die Windgeschwindigkeiten im Wirbel des Taifuns auf 195 Kilometer in der Stunde. Der Taifun hielt auf die Nordostküste zu und sollte am Samstagmittag an Land ankommen. 32 Provinzen im Norden und Osten wurden in Alarmbereitschaft versetzt.
Der Weg des Taifuns verlief zwar weiter nördlich als der des Tropensturms «Ketsana». Doch sagten Meteorologen durch die Ausläufer weitere heftige Regenfälle für die Region Manila voraus. Das könnte die andauernden Hilfsmassnahmen behindern, fürchteten die Katastrophenschutzbehörden.
