Anzeige

Erstmals UNO-Vereinbarung zum Schutz der Wälder

Entwicklungsländer sollen bei der Wiederaufforstung unterstützt werden.
Dienstag, 18. Dezember 2007
New York - Die UNO-Generalversammlung hat am Montag in New York die erste internationale Vereinbarung zur umweltfreundlichen Waldbewirtschaftung verabschiedet. Darin werden die Ziele und Massnahmen für die weltweite Erhaltung der Wälder festgelegt.
Unter anderem sollen Entwicklungsländer bei der Wiederaufforstung unterstützt und die Zusammenarbeit der Staaten beim Schutz ihrer Wälder gestärkt werden. Die Vereinbarung, um die die Mitgliedsstaaten 15 Jahre gerungen hatten, ist jedoch rechtlich nicht bindend.

«Noch immer wird eine grössere Waldfläche jedes Jahr zerstört als alle Wälder Deutschlands zusammengerechnet», sagte die deutsche Landwirtschaftssekretärin in New York anlässlich der Verabschiedung. «Erhöhte Anstrengungen der waldbesitzenden Länder wie auch der Staatengemeinschaft zu ihrer Erhaltung sind unbedingt erforderlich», so Heinen.

ht/sda