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'Emily' rast auf Jamaica zu

Emily wurde etwas abgeschwächt, ist aber immer noch äusserst gefährlich.
Samstag, 16. Juli 2005
Montego Bay - Der Hurrikan "Emily" bedroht auf seinem Weg durch die Karibik die Insel Jamaica.
Obwohl der Sturm leicht an Stärke verlor, empfehlen die Behörden den Anwohnern der Südküste, sich wegen der Überschwemmungsgefahr in höher gelegene Gebiete zu begeben.

Die Regierung schickt Busse in die am meisten bedrohten Regionen, um die Evakuierung der Menschen zu beschleunigen. Regierungsgebäude blieben ebenso wie die internationalen Flughäfen geschlossen.

Nach Angaben des Nationalen Hurrikan-Zentrums der USA in Miami musste Jamaica mit aussergewöhnlich starken Regenfällen rechnen, die Überflutungen und Erdrutsche auslösen könnten.

Über die Cayman-Inseln nach Mexico

Der Sturm sollte sich laut den Meteorologen weiter in Richtung der Cayman-Inseln und dann auf die Südspitze Mexikos zubewegen.

Der mexikanische Präsident Vicente Fox beorderte Armeelastwagen mit Notfallausrüstungen in die bedrohten Regionen.

Der Hurrikan sollte die Yucatan-Halbinsel, auf der auch die beliebte Touristenregion Cancun liegt, am späten Sonntagabend oder Montagfrüh errreichen.

"Emily" ist in diesem Jahr der zweite Hurrikan nach "Dennis", der in der vergangenen Woche in der Karibik und im Süden der USA mehr als 60 Menschen getötet und Sachschäden in Milliardenhöhe verursacht hatte.

rr/sda