Die Regierung schickt Busse in die am meisten bedrohten Regionen, um die Evakuierung der Menschen zu beschleunigen. Regierungsgebäude blieben ebenso wie die internationalen Flughäfen geschlossen.
Nach Angaben des Nationalen Hurrikan-Zentrums der USA in Miami musste Jamaica mit aussergewöhnlich starken Regenfällen rechnen, die Überflutungen und Erdrutsche auslösen könnten.
Über die Cayman-Inseln nach Mexico
Der Sturm sollte sich laut den Meteorologen weiter in Richtung der Cayman-Inseln und dann auf die Südspitze Mexikos zubewegen.
Der mexikanische Präsident Vicente Fox beorderte Armeelastwagen mit Notfallausrüstungen in die bedrohten Regionen.
Der Hurrikan sollte die Yucatan-Halbinsel, auf der auch die beliebte Touristenregion Cancun liegt, am späten Sonntagabend oder Montagfrüh errreichen.
"Emily" ist in diesem Jahr der zweite Hurrikan nach "Dennis", der in der vergangenen Woche in der Karibik und im Süden der USA mehr als 60 Menschen getötet und Sachschäden in Milliardenhöhe verursacht hatte.
