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EU-Kommission verdreifacht Mittel für erneuerbare Energien

Bis zum Jahre 2020 soll die Produktion 20 Prozent des Verbrauchs decken.
Montag, 2. April 2007
Brüssel - Die Europäische Kommission fördert erneuerbare Energien und das Energiesparen bis zum Jahr 2013 mit 2,5 Milliarden Euro aus ihren Regionalfonds. Damit steht künftig dreimal mehr Geld für diese Zwecke zur Verfügung wie im Zeitraum 2000 bis 2006.
«Wir wollen nicht nur die Produktion erneuerbarer Energien fördern, sondern auch auf der Verbrauchsseite etwas erreichen», sagte Regionalkommissarin Danuta Hübner.

Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten hatten bei ihrem ersten Gipfeltreffen unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel im März weitere Anstrengungen beim Energiesparen beschlossen.

Zudem wollen sie den Ausbau erneuerbarer Energiequellen wie Wind- und Wasserkraft oder Sonnenwärme bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent des Verbrauchs steigern.

Dabei könnten die Regionalfonds noch stärker eingesetzt werden, meinte Hübner: «Wenn die Kommission über die jeweiligen nationalen Ziele für erneuerbare Energien verhandelt, kann es zu Anpassungen der Regionalpolitik kommen.»

Insgesamt vergibt Hübner bis zum Jahr 2013 für die entsprechenden Politikfelder 347,4 Milliarden Euro. Den grössten Batzen bekommt Polen mit gut 67 Milliarden Euro. Es folgen Italien mit knapp 29 Milliarden Euro und Tschechien mit 26,7 Milliarden.

fest/sda