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Düsterer Doku-Boom: DiCaprio erzählt in «The 11th Hour»

«The 11th Hour» ist ab 15. November auch bei uns zu sehen.
Montag, 20. August 2007
New York - Ein Jahr nach dem Ex-Vizepräsidenten der USA, Al Gore, hat nun auch Leonardo DiCaprio einen Warnruf zum Umwelt- und Klimaschutz in die Kinos gebracht.
Die Dokumentation «The 11th Hour» erteilt Dutzenden von Wissenschaftlern und Politikern das Wort. Sie untermalt die düsteren Aussagen der Experten mit Aufnahmen von überfliessenden Müllhalden, verseuchten Flüssen, dichtem Smog und schwindenden Wäldern.

Der 32-jährige Hollywoodstar führt als Erzähler durch den Film. DiCaprio hatte auch an Drehbuch und Produktion mitgearbeitet und beteiligte sich an der Finanzierung des Projekts, berichteten US-Medien.

«The 11th Hour» wurde am Wochenende in Los Angeles und New York in nur wenigen Kinos vorgestellt. Er läuft noch in dieser Woche landesweit in den USA an und ist ab 15. November auch bei uns zu sehen.

Das «Wall Street Journal» äusserte die Befürchtung, dass das Publikum - zumindest in den USA - bald genug haben könnte von bedrückenden Dokumentationen wie dieser. Bis Jahresende kämen noch wenigstens sechs politische Dokumentarfilme in die US-Kinos.

dl/sda