Kollegen aus den Nachbarstaaten Oregon und Nevada eilten den Kaliforniern nach einem Aufruf von Gouverneur Arnold Schwarzenegger zu Hilfe. Mehr als 50 Löschflugzeuge und -Helikopter waren in Nordkalifornien im Einsatz, wie die Zeitung «Los Angeles Times» berichtete.
Warnungen der Meteorologen
Bislang verkohlten die Feuer den Angaben zufolge mehr als 400 Quadratkilometer Land. Allerdings kämen die Helfer im Kampf gegen das Flammenmeer allmählich voran - etwa die Hälfte der Brände auf staatlich kontrolliertem Land seien gelöscht, hatten die Behörden am Mittwochabend mitgeteilt.
Meteorologen warnten jedoch vor neuen Blitzen zum Wochenende. In mehreren Landkreisen seien insgesamt mehr als 2000 Häuser von den Bränden bedroht.
Schwarzenegger besuchte am Mittwoch Brandherde entlang der Küstenstrasse bei Big Sur und in Chico. Niemand hätte mit solch einer hohen Zahl von Feuern gerechnet, räumte der Gouverneur ein.
Er rief die Kalifornier dazu auf, am Unabhängigkeitstag am 4. Juli auf Feuerwerkskörper zu verzichten. Es ist «einfach zu trocken und zu gefährlich solche Dinge zu tun».
