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Dean zieht durch Mexiko: «Glimpflicher Ablauf»

«Dean» schwächte sich vor seinem Eintreffen in Veracruz deutlich ab.
Donnerstag, 23. August 2007
Mexiko-Stadt - Hurrikan «Dean» ist am Mittwoch (Ortszeit) zum zweiten Mal über mexikanisches Festland gezogen und hat dabei einen Mann getötet. Dieser wurde nach Angaben der Polizei von einem Stromkabel getötet.
Der Mann habe in Xalapa, der Hauptstadt des Bundesstaates Veracruz, mitten im Sturm sein Dach reparieren wollen. Ansonsten ging es einer ersten Bilanz zufolge eher glimpflich ab: Lediglich Sachschäden wurden aus den Regionen von Veracruz gemeldet.

«Der Sturm ist mit Winden von bis zu 160 Stundenkilometern aufs Land getroffen», sagte der Gouverneur von Veracruz, Fidel Herrera, dem Fernsehsender CNN. Unter anderem seien Bäume auf die Strassen gestürzt. Auch in der mexikanischen Hauptstadt in rund 400 Kilometer Entfernung waren die Auswirkungen des Sturmes zu spüren.

Abschwächung am Mittwoch

«Dean» hatte sich vor seinem Eintreffen in Veracruz deutlich abgeschwächt. Trotzdem waren in dem Bundesstaat mehr als 10'000 Menschen vorsichtshalber in Sicherheit gebracht worden.

Der Zivilschutz von Haiti teilte unterdessen mit, dass durch «Dean», der seit der vergangenen Woche durch die Karibik gepflügt war, neun Menschen ums Leben gekommen sind.

18 Todesopfer

Damit dürften insgesamt 18 Menschen durch die Einwirkung des Wirbelsturmes gestorben sein: neben dem erwähnten Opfer in Mexiko, neun in Haiti, zwei in der Dominikanischen Republik, zwei in Santa Lucia, zwei in Jamaika und zwei in Dominica.

Der Hurrikan schwächte sich am Mittwochnachmittag Ortszeit wie erwartet über dem mexikanischen Festland weiter ab und ist jetzt nur noch ein Tropensturm. Die Meteorologen gehen davon aus, dass sich der Sturm später völlig auflöst.

ht/sda