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Australien kämpft gegen die Fluten

Das australische New South Wales versinkt im Wasser

Über Dreiviertel des Gebiets von New South Wales ist überflutet.
Samstag, 3. März 2012
Sydney - Die stärksten Regenfälle seit 125 Jahren haben am Samstag weite Teile Australiens unter Wasser gesetzt. Etwa 3500 Menschen mussten gemäss Behördenangaben ihre Häuser verlassen.
Über Dreiviertel des Gebiets von New South Wales ist überflutet. In einigen Teilen des grössten australischen Staates waren solche Wassermassen vom Himmel gestürzt wie seit dem Jahr 1886 nicht mehr.

«Es hat über einen langen Zeitraum in einem bislang ungekannten Ausmass geregnet», sagte der Leiter der Katastrophenschutz-Behörde von New South Wales.

Örtlich fiel binnen weniger Tage so viel Regen wie sonst in einem Jahr. Die Niederschläge folgten auf den kältesten und nassesten Sommer Sydneys seit mehr als 50 Jahren, hiess es.

Stausee erstmals gefüllt

Die Warragamba-Talsperre westlich von Sydney, eines der grössten Wasserreservoirs der Welt, ist erstmals seit 14 Jahren gefüllt. Der Cotter-Staudamm bei Canberra ist zum ersten Mal in seiner 100-jährigen Geschichte bis zum Rand vollgelaufen.

In der Stadt Wagga Wagga im Süden von New South Wales droht der Murrumbidgee-Fluss über die Ufer zu treten. Soldaten türmten Sandsäcke vor gefährdeten Gebäuden auf. Auch im benachbarten Bundesstaat Victoria schwollen Flüsse nach anhaltenden Regenfällen an. Die Behörden warnten vor Überschwemmungen.

asu/sda