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Costa Rica bald als erstes Land CO2-neutral

Verfolgt ehrgeizige Ziele: Friedens-Nobelpreisträger Oscar Arias.
Hochland-Regenwald in Costa Rica.
Strand an der Karibikküste bei Puerto Viejo, Costa Rica.
Dienstag, 12. Juni 2007
San Jose - Ermutigende Neuigkeiten im Klimaschutz: Als erstes Land der Erde will das mittelamerikanische Costa Rica CO2-neutral werden. «Bis zum Jahr 2021, Costa Ricas 200. Geburtstag, werden wir ein CO2-neutrales Land sein», kündigte Präsident Oscar Arias Sánchez an.
Dies geht aus mehreren Medienberichten hervor. Damit würde Costa Rica Norwegen zuvorkommen, das bis zum Jahr 2050 ein Land mit ausgeglichener Treibhausgas-Bilanz werden will. Während Norwegen dieses Ziel hauptsächlich mit dem Kauf von Verschmutzungsrechten erreichen will, plant Costa Rica die Stilllegung von Kohlekraftwerken.

Zudem sollen Autos mit Hybrid-Antrieb gefördert und die Emissionen in der für das Land wichtigen Landwirtschaft gesenkt werden. Zudem seien auch Aufforstungen in dem tropischen Land vorgesehen.

Erdwärme und Wasserkraft

Costa Rica erzeugt bereits heute rund vier Fünftel seiner Energie aus Wasserkraft. Weitere 18 Prozent der Energie werden mit Erdwärme etwa im Umfeld des Vulkans Arenal erzeugt.

Rund die Hälfte der Landesfläche ist gegenwärtig mit Wald bedeckt, der eine CO2 bindende Eigenschaft aufweist.

ht/news.ch mit Agenturen