Die Überschwemmungen sind die schlimmsten in China seit zehn Jahren. Mindestens 1100 Menschen verloren in den Fluten bereits ihr Leben oder werden vermisst. Insgesamt sind nach Regierungsangaben 120 Millionen Menschen betroffen.
Die sintflutartigen Regenfälle im Südwesten des Landes halten indes an. Regierungschef Wen Jiabao warnte bei einem Besuch in der Provinz Hubei vor einer weiteren Verschlechterung der Lage. In Hubei steht auch der gewaltige Drei-Schluchten-Staudamm, der den Jangtse staut. Am Freitag erreichte der Wasserstand an der Staumauer seinen bisherigen Jahreshöchststand mit fast 159 Metern. Bei etwa 175 Metern liegt die Obergrenze.
