China bereitete sich auf das Schlimmste vor. Mehr als 850 000 Menschen wurden staatlichen Medien zufolge in Sicherheit gebracht. Rund 17 000 Fischerboote und Handelsschiffe wurden in den östlichen Provinzen Fujan und Zhejiang in die Häfen beordert. In Zhejiang gab es einen Erdrutsch. Acht Städte in der Provinz waren ohne Strom.
Eine Millionen SMS
Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, die Behörden in Fuzhou hätten eine Million Kurznachrichten mit Sturmwarnungen auf Handys verschickt. Fährverbindungen und Flüge wurden eingestellt. Nach dem Erdrutsch wurden 5000 bewaffnete Polizisten mobilisiert, Deiche und Reservoirs wurden überwacht.
In Taiwan begannen unterdesen die Aufräumarbeiten. Helfer entfernten umgestürzte Bäume und Schilder von den Strassen. Die schweren Niederschläge halten weiter an, die Behörden warnten die Bevölkerung vor Erdrutschen und Überschwemmungen. In fast 100 000 Haushalten fiel der Strom aus.
Die taiwanesischen Behörden schätzten den durch "Haitang" verursachten Schaden auf umgerechnet rund 53 Millionen Schweizer Franken.
