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CO2-Ausstoss weiter reduziert

Ein grosser Teil der Gelder floss in die Förderung von Sonnenkollektoren. (Archivbild)
Montag, 10. September 2007
Bern - Die Wirkung der kantonalen Energieförderprogramme ist im Jahr 2006 um über ein Drittel angestiegen. Unter anderem wurde der CO2-Ausstoss um 77'000 Tonnen reduziert. Das Bundesamt für Energie (BFE) spricht von einem «glänzenden Resultat».
Wie das BFE mitteilte, wurden für die kantonalen Förderprogramme 2006 insgesamt 45,7 Mio. Franken aufgewendet, davon waren 14,9 Millionen Beiträge des Bundes.

Die Gelder flossen vorab in Massnahmen zur Verbesserung der Gebäudehülle sowie in die Förderung von automatischen Holzfeuerungen und Sonnenkollektoren.

Erreicht wurde eine Reduktion des Energiebedarfs um 268 Gigawattstunden GWh im Jahr 2006 6600 GWh bezogen auf die ganze Lebensdauer der Massnahmen.

Die Beiträge lösten energetische Investitionen von 237 Millionen Franken aus und erzielten eine Beschäftigungswirkung von 1390 Personenjahren.

Gesamtwirkung gestiegen

Den CO2-Ausstoss reduzierten die Programme im Jahr 2006 um 77'000 Tonnen 1,9 Millionen Tonnen bezogen auf die Lebensdauer der Massnahmen.

Insgesamt errechnet das BFE einen Wirkungsfaktor von 1,77 kWh/Rappen. Das heisst, pro eingesparte Kilowattstunde wurden 0,56 Rappen an Fördergeldern eingesetzt.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Gesamtwirkung um 35 Prozent, der Wirkungsfaktor im Durchschnitt aller Kantone um rund 8 Prozent.

Gegenüber 2005 wurden knapp 20 Prozent mehr Fördermittel ausbezahlt. Mit 11,6 Millionen inklusive Bundesbeitrag weist der Kanton Basel-Stadt das am höchsten dotierte Förderprogramm auf.

rr/sda