Indiens Regierungschef Manmohan Singh verwies bei der gemeinsamen Pressekonferenz auf Klimaschutzpläne seiner Regierung aus dem vergangenen Jahr. «Wir erkennen an, dass der Klimawandel ein weltweites Phänomen ist, und wir alle sind verpflichtet, zusammenzuarbeiten», sagte er.
Keine Verpflichtung
Zu konkreten Zielen bei der Verringerung des Ausstosses von Treibhausgasen wollte er sich aber nicht verpflichten. Diese Etappe sei noch nicht erreicht, sagte Singh.
Das Freihandelsabkommen wollen Indien und die EU im nächsten Jahr abschliessen. Die Verhandlungen dazu dauern seit 2007 an. Weitere Knackpunkte nebst dem Klimaschutz sind die Kinderarbeit in Indien und geistige Eigentumsrechte.
Bei der letzten Klimakonferenz in Barcelona vor dem Gipfel in Kopenhagen appellierte der UNO-Klimachef Yvo de Boer eindringlich an die Regierungen der Industrieländer, sich in ihren Positionen «mehr zu bewegen». Nur so könne eine Vereinbarung zum künftigen Klimaschutz auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen erreicht werden.
