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Verkehrsbehinderungen

Brand in St. Gallen fordert ein Todesopfer

Einsatz der Feuerwehr.
Einsatz der Feuerwehr.
Die Feuerwehr versuchte den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Feuer im Dachstock an der Engelgasse in St. Gallen.
Die Hilfskräfte waren sofort zur Stelle.
Feuer im Dachstock.
Der Rauch verteilte sich auf den ganzen Marktplatz.
In den Flammen fend eine Person den Tod..
Mittwoch, 26. Februar 2014
St. Gallen - Ein Brand, der am Mittwoch kurz vor dem Mittag in einem Wohn- und Geschäftshaus im Zentrum von St. Gallen ausgebrochen ist, hat ein Todesopfer gefordert. Laut Angaben der Kantonspolizei fanden die Einsatzkräfte in einer ausgebrannten Wohnung eine Leiche.
Laut Polizeisprecher Gian Andreas Rezzoli wird gegenwärtig abgeklärt, ob es sich bei der Leiche um die sterblichen Überreste des 77-jährigen Mieters der ausgebrannten Wohnung im vierten Stock der Liegenschaft an der Ecke Marktplatz/Engelgasse handelt.

In dieser Wohnung war das Feuer ausgebrochen. Warum, ist noch unklar. Die Flammen griffen von der vierten auf die fünfte Etage und schliesslich auf das Mansardendach der Liegenschaft über. Um 14 Uhr war das Feuer gelöscht. Die Einsatzkräfte deckten einen Teil des steilen Daches ab, damit sich keine Glutnester bilden konnten.

Kurz nach 14 Uhr konnten auch die ersten Busse wieder über den Marktplatz fahren. Während der Löscharbeiten kam es in der Innenstadt zu Verkehrsbehinderungen. Busse der Verkehrsbetriebe und Postautos mussten über den Oberen Graben umgeleitet werden. Die Löscharbeiten wurden von Hunderten von Schaulustigen beobachtet.

Rund 65 Angehörige der Berufsfeuerwehr St. Gallen mit gut einem Dutzend Fahrzeugen und schwerem Gerät konnten verhindern, dass die Flammen auf angrenzende Liegenschaften übergreifen konnten. Ein Feuerwehrmann musste laut Polizeiangaben wegen eines medizinischen Problems mit einem Rettungswagen ins Spital eingeliefert werden.

Grosser Sachschaden

Das Brandobjekt befindet sich in der St. Galler Altstadt, gehört aber nicht zum Stiftsbezirk, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Am Gebäude entstand ein Sachschaden von über 100'000 Franken.
bert/sda