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Brände in Portugal neu aufgeflammt

Erst am Donnerstag war ein mehrtägiger Brand in der Gegend von Pampilhose da Serra unter Kontrolle gebracht worden.
Samstag, 20. August 2005
Lissabon - In Portugal sind mehrere Waldbrände neu aufgeflammt. In der Gegend von Pampilhosa da Serra im Zentrum des Landes drohten die Flammen laut den Behörden auf mehrere Dörfer überzugreifen.
In diesem Bezirk hatten die Löschmannschaften erst am Donnerstag nach fünftägigem Kampf eine grosse Feuersbrunst unter Kontrolle gebracht, die bis zu 20 000 Hektar Wald- und Buschland vernichtet hatte.

Auch in der Gegend von Vila Real in Nordportugal flammten Brandherde neu auf, welche die Feuerwehr eigentlich schon unter Kontrolle gebracht hatte. Insgesamt bekämpften die Löschmannschaften acht grössere Waldbrände im Norden und Zentrum des Landes.

Katastrophenalarm

In der Stadt Viseu löste die Kommunalverwaltung Katastrophenalarm aus, nachdem die Flammen in der Nähe des örtlichen Flugplatzes mehrere Wohnhäuser in Gefahr gebracht hatten. In der Region Tras-os-Montes im Nordosten griff eine Feuersbrunst von Spanien auf portugiesisches Gebiet über.

In Spanien gaben die Behörden für Sonntag Unwetterwarnungen für die Regionen an der Mittelmeerküste sowie für Mallorca und die anderen Balearen heraus.

Meteorologen sagten für das ganze Land eine kräftige Abkühlung und stellenweise einen Temperatursturz um bis zu zehn Grad voraus. An der Mittelmeerküsten wurden Gewitter und Überschwemmungen erwartet, in den Höhenlagen der Pyrenäen auch Schnee.

bsk/sda