In der Schadenssumme eingerechnet sind der Warenverlust, die Schäden an Gebäuden und Einrichtungen sowie die Kosten für den Betriebsunterbruch. Im Kühlhaus lagerten auf knapp 10'000 Palettenplätzen insgesamt 4300 Tonnen Ware. Dabei handelte es sich um Fleisch und weitere Artikel von Bell sowie Drittfirmen.
Das Kühlhaus selbst ist Eigentum der Frigo St. Johann AG, die zu 100 Prozent der Bell-Gruppe gehört, dem grössten Schweizer Fleischverarbeiter. Der Brand war am 27. März ausgebrochen und am Sonntag nach zwei Wochen gelöscht worden. Brandursache waren Unterhaltsschweissarbeiten einer Drittfirma, wie es im Communiqué von Bell heisst.
