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Australien will Glühbirnen verbieten

Glühbirnen sind notorische «Strom-Verschwender».
Dienstag, 20. Februar 2007
Sydney - Die Tage der klassischen Glühbirne sind in Australien gezählt. Die Regierung wolle den mehr als 125 Jahre alten Lichtspender ab 2010 verbieten, sagte Umweltminister Malcolm Turnbull.
Zum Einsatz sollen dann nur noch Energiesparlampen kommen. Mit dem Verbot will Australien zur Reduzierung der Treibhausgase beitragen.

«Wenn der Rest der Welt mitmacht, können wir den Energieverbrauch weltweit um das fünffache dessen reduzieren, was Australien verbraucht», sagte Turnbull.

Ineffiziente Technologie

Energiesparlampen verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom. Klassische Glühbirnen geben zudem einen Grossteil der verbrauchten Energie als Wärme ab.

Die herkömmliche Glühlampe basiert auf dem Prinzip des Kohleglühfadens, für das der Amerikaner Thomas Edison 1880 das Patent in den USA erhielt.

Treibhausgas-Sünder

Pro Kopf gemessen lässt kein Land der Welt so viele Treibhausgase in die Luft wie Australien. Das liegt daran, dass das Land zur Energiegewinnung überwiegend auf Kohle setzt.

Neben den USA, dem absolut gesehen mit Abstand grössten Treibhausgasproduzenten der Welt, ist Australien das einzige Industrieland, dass das Kyoto-Protokoll zur Reduzierung der Treibhausgase nicht ratifiziert hat.

bert/sda