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Aufräumarbeiten nach Zyklon beginnen

Wie durch ein Wunder gab es nur einige Dutzend Leichtverletzte.
Dienstag, 21. März 2006
Canberra - Nach dem Zerstörungszug des gewaltigen Zyklons «Larry» haben in Nordostaustralien die Aufräumarbeiten begonnen.
Es wird mit einem langwierigen Wiederaufbau gerechnet. Australischen Medienberichten zufolge wird der Schaden durch den Wirbelsturm an Gebäuden und in der Landwirtschaft auf umgerechnet bis zu 600 Millionen Euro 942 Mio. Franken geschätzt.

Den am schwersten getroffenen Teilen Queenslands stehe nun vermutlich ein langwieriger und langsamer Wiederaufbau bevor, sagte der Ministerpräsident des Bundesstaates, Peter Beattie.

Der Zyklon war am Montag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde auf den Nordosten des Inselkontinents getroffen.

Wie ein Wunder

Der schwerste Wirbelsturm in Queensland seit Menschengedenken beschädigte hunderte Häuser, entwurzelte zahllose Bäume, kappte Stromleitungen und vernichtete Ernten im Millionenwert. Wie durch ein Wunder gab es nur einige Dutzend Leichtverletzte.

In der besonders heftig getroffenen Kleinstadt Innisfail richtete die Armee eine Feldküche ein und baute Zelte auf. Mehr als jedes zweite Haus in dem rund 9000 Einwohner zählenden Ort wurde beschädigt. Der australische Regierungschef John Howard kündigte seinen Besuch in der Katastrophenregion an.

ht/sda