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Arktisches Dauereis schrumpft weiter

Das Dauereis werde zunehmend dünner.
Mittwoch, 19. März 2008
Washington - Trotz eines überdurchschnittlich kalten Winters in einigen arktischen Regionen schrumpft das dickste, älteste und härteste Eis um den Nordpol weiter. Das haben jüngste Satellitendaten ergeben, wie die NASA mitteilte.
Danach hat zwar das Ausmass des jahreszeitlich bedingten Meereises, das im Sommer auf ein Minimum schmilzt und im Winter auf ein Maximum wächst, wegen der kälteren Temperaturen dieses Winters zugenommen.

Der Umfang des Dauereises ging aber weiter zurück: Dessen Anteil an der gesamten Eisdecke sank nach Angaben der NASA von 40 Prozent im vergangenen Jahr auf 30 Prozent in diesem Winter.

Sehr altes, mindestens sechs Jahre beständiges Eis, das vor 20 Jahren noch etwa 20 Prozent der arktischen Region ausgemacht habe, sei in diesem Winter auf sechs Prozent geschrumpft, hiess es weiter.

Das Dauereis werde ausserdem zunehmend dünner und sei damit auch «verwundbarer», wenn die Sommerschmelze einsetze.

rr/sda