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Alpen-Mahnfeuer für den Umweltschutz

Die Aktion «Feuer in den Alpen» wird seit 1988 jedes Jahr am zweiten Wochenende im August durchgeführt.
Samstag, 9. August 2008
Zürich - Im Alpenraum haben in der Nacht rund 30 Höhenfeuer gebrannt. Die Mahnfeuer standen dieses Jahr unter dem Motto «Klimawandel in den Alpen».
Diese Region ist gemäss der Internationalen Alpenschutzkonvention CIPRA, die die Höhenfeuer koordiniert, besonders stark von der Erderwärmung betroffen. Dies zeigten schwindende Gletscher, auftauender Permafrost, Steinschläge und Murgänge.

Doch bestünden in den Alpen auch Chancen, mit nachhaltigen Entwicklungsstrategien den Ursachen und Folgen des Klimawandels zu begegnen. Die Alpenregionen könnten etwa mit ihrem Wissen zur nachhaltigen Energieerzeugung zum Modell werden für den Schutz des Klimas.

Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in den übrigen Alpenländern Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und Slowenien brannten die Mahnfeuer. Die Veranstalter wollen mit der Aktion auch auf ihren Klimapakt hinweisen.

Die Aktion «Feuer in den Alpen» wird seit 1988 jedes Jahr am zweiten Wochenende im August durchgeführt. Sie entstand aus dem Widerstand gegen Kraftwerkprojekte in den Bündner Tälern Madris und Curciusa sowie auf der Greina, der hochalpinen Ebene zwischen der Bündner Surselva und dem Tessiner Bleniotal. Alle drei Vorhaben konnten die Umweltschutzorganisationen verhindern.

bert/sda