Insgesamt zwei Lawinen waren nach heftigen Regenfällen bei dem Ort Aguas Calientes unterhalb von Machu Picchu niedergegangen. Dabei wurden zahlreiche Häuser zerstört. Hochwasser in dem Fluss Alcamayo und heftige Regenfälle hatten die Geröll- und Schlammlawinen ausgelöst.
Bahnlinie ist einzige Verbindung
Die Bahnlinie ist ausser einem beschwerlichen Wanderweg die einzige Verbindung von Cusco nach Machu Picchu. Sie endet in Aguas Calientes. Von dort werden die täglich etwa 1500 Besucher per Bus in die sagenumwobene Ruinenstadt gefahren.
Perus Präsident Alejandro Toledo hatte sich zum Zeitpunkt des Unglücks in der Gegend aufgehalten. Toledo selbst hatte die Rettungsaktion für einige einheimische Verletzte geleitet und seinen Helikopter für Hilfsflüge zur Verfügung gestellt.
Die Inkastadt Machu Picchu ist die wichtigste Touristenattraktion Perus. Sie wird jährlich von rund einer halben Million Touristen aus aller Welt besucht.
