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Abrupter Wetterumschwung bringt Wärme und Regen

Am Wochenende betrugen die Niederschläge pro Quadratmeter zwischen einem und neun Litern in 24 Stunden.
Sonntag, 18. Januar 2009
Bern - Ein abrupter Wetterumschwung hat am Wochenende die Schweiz erfasst. Nach den wochenlangen kalten und nebligen Wintertagen im Flachland stieg das Thermometer am Sonntag deutlich an. Vorbei sind dagegen die sonnigen Tage in den Bergen.
Die drei letzten Wochen war das Wetter in der Schweiz äusserst uneinheitlich, wie Daniel Cattani von MeteoSchweiz auf Anfrage sagte. Während in den Bergen die Sonne schien, verharrte das Flachland im Nebel. Einzige Ausnahmen waren der 31. Dezember und der letzte Mittwoch.

Mit dem warmen Westwind ist dieser Zustand nun allerdings beendet. Nun haben Wind und Regen die ganze Schweiz im Griff. Am Wochenende betrugen die Niederschläge pro Quadratmeter zwischen einem und neun Litern in 24 Stunden.

Sturm mit 153 km/h

Begleitet werden die Niederschläge von heftigen Winden. In Les Diablerets VD wütete ein Sturm mit 153 km/h. Beim Chasseral im Berner Jura wurden Geschwindigkeiten von 124 km/h gemessen.

Die Schneefallgrenze lag am Sonntag in der Deutschschweiz zwischen 700 und 800 Metern. Etwas höher war sie in der Westschweiz und dem Jura. Im Wallis schneite es dagegen bis ins Rhonetal.

Die unruhige Witterung wird laut den Meteorologen in den nächsten Tagen vermutlich anhalten. In den Bergen dürfte die Enttäuschung über die fehlende Sonne mit neuem Pulverschnee etwas gemildert werden.

tri/sda