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A2-Belchentunnel soll im Brandfall sicherer werden

Der 1970 gebaute Belchentunnel erfüllt die neuen Anforderungen nicht.
Dienstag, 24. April 2007
Liestal - Der Belchentunnel der A2 soll im Brandfall sicherer werden: Ein rund 46 Mio. Fr. teures Nachrüstungsprojekt sieht den Einbau eines neuen Tunnellüftungskonzepts vor. Die Baselbieter Regierung hat dem Projekt zugestimmt.
Vorbehalten bleibe die Zustimmung des Kantons Solothurn zu dem Projekt, teilte die Baselbieter Regierung mit. Die beiden Kantone hatten im Zuge der Projektauflage ihre Stellungnahme beim Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK abzugeben.

Das neue Tunnellüftungskonzept ist eine Folge der Tunnelbrände am Mont Blanc, Tauern und Gotthard in den Jahren 2000 und 2001. Der Bund erliess danach neue Sicherheitsvorschriften. Der 1970 gebaute Belchentunnel erfüllt diese Anforderungen bisher jedoch nicht.

So müssen heute Tunnellüftungen im Brandfall die giftigen Brandgase möglichst rasch abführen können, wie die Regierung festhält. Verbessern soll dies den Schutz von Autofahrern im Tunnel sowie der Rettungskräfte.

Der Kanton Baselland hat in den vergangenen Jahren alle Baselbieter Strassentunnel einer Sicherheitsbeurteilung unterzogen. Von den Tunnels der A2 wurde bereits 2005 der Arisdorftunnel nachgerüstet. Derzeit im Gang sind laut Auskunft des Tiefbauamts die Arbeiten im Schweizerhalletunnel.

smw/sda