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6000 Obdachlose nach Hurrikan Beta

Die grössten Schäden zeigten sich an der Ostküste Nicaraguas.
Dienstag, 1. November 2005
Managua - Der Hurrikan «Beta» hat in Nicaragua hunderte Wohnhäuser, Schulen und Spitäler zerstört.
Etwa 6000 Menschen wurden obdachlos. Die grössten Schäden habe es an der Ostküste des Landes gegeben, wo fast nur Indios leben. Dort war «Beta» am Sonntag auf Land getroffen. Die Regierung schickte Hilfsgüter in die besonders betroffenen Regionen.

Über das genaue Ausmass der Schäden im Bereich der Laguna de las Perlas, die frontal getroffen wurde, wollte sich der Leiter der Zivilverteidigung, Oberst Mario Pérez-Cassar, bei einer Inspektionsreise per Helikopter ein Bild machen.

Managua abgeschnitten

Die Region etwa 400 Kilometer östlich der Hauptstadt Managua ist nur auf dem Wasserweg oder per Helikopter zu erreichen. Nicaragua verfügt jedoch nur noch über sechs alte Maschinen aus sowjetischer Produktion.

Bis Montag hatten die Behörden nach eigenen Angaben keine Informationen über Todesopfer. Bisher gebe es nur Berichte über einen Verletzten und vier Vermisste. Die Regierung in Managua versprach den Opfern der Naturkatastrophe schnelle Hilfe für den Wiederaufbau ihrer Häuser und Reparaturen an der Infrastruktur.

ht/sda