Bei der Gruppe, die zunächst aus fünf Personen bestand, handelte es sich um zwei 50-jährige Eheleute, ein weiteres Ehepaar im Alter von 52 Jahren und deren 23-jährigen Sohn. Die 52-jährige Frau kehrte nach einer Weile um, da sie sich nicht wohl fühlte.
Jüngster alarmiert Retter
Der 23-Jährige wurde nur teilweise verschüttet, befreite sich selber aus dem Schnee und alarmierte die Rettung. Danach fand und barg er den nur rund 30 Zentimeter unter der Schneedecke liegenden 50-Jährigen, der ebenfalls unverletzt war.
Der angerückten Rega-Crew gelang es rasch, die beiden anderen Personen im 70 mal 150 Meter grossen Schuttkegel zu lokalisieren. Sie waren etwa 1,1 Meter tief verschüttet. Für den 52-jährigen Vater kam jede Hilfe zu spät. Der Rega-Arzt konnte nur noch dessen Tod feststellen.
Die Frau des überlebenden Mannes wurde in kritischem Zustand ins Kantonsspital nach Chur geflogen. Dort verstarb sie im Laufe des Dienstagabends.
