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Zahl der vermissten Schweizer sinkt

Bestätigt sind nach wie vor 23 Todesopfer.
Mittwoch, 12. Januar 2005
Bern - Zweieinhalb Wochen nach der Flutkatastrophe in Südasien gibt es von 250 Schweizern noch immer keine Nachricht. Für 90 von ihnen besteht kaum noch Hoffnung. Bestätigt sind nach wie vor 23 Todesopfer, wie das EDA mitteilt.
Die Anzahl vermisster Personen ist seit dem Beginn der Katastrophe kontinuierlich zurückgegangen. Letzte Woche war zunächst von 400 Personen die Rede, am Wochenende von 330, und am Montag gab das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA die Zahl der Vermissten mit 280 an.

Rechtliche Fragen

Für Angehörige der Opfer Flutkatastrophe steht ab Donnerstag eine weitere Auskunftsstelle zur Verfügung. Juristen und Juristinnen des Bundesamtes für Justiz werden einfache rechtliche Fragen der Angehörigen beantworten.

Die Angehörigen der Flutwellenopfer in Südostasien hätten nicht nur viel menschliches Leid erfahren, sondern seien auch mit rechtlichen Fragen, insbesondere im Bereich des Privatrechts, konfrontiert, teilte das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA mit.

Entsprechende Auskünfte können von Donnerstag, ab 8 Uhr, beim Bundesamt für Justiz erfragt werden. Die Fragen sind telefonisch an die Hotline des EDA 031 325 33 33 oder schriftlich an die E-Mail-Adresse infobj.admin.ch zu richten.

Auf der Website des EJPD www.ejpd.admin.ch werden zudem Grundinformationen für Interessierte zur Verfügung stehen.

bert/sda