In Haiti stieg die Zahl der Todesopfer durch «Hanna» unterdessen auf 136. Vor allem der Norden des Landes wurde schwer verwüstet. Rund 10'000 Menschen in der Umgebung der überschwemmten Küstenstadt Gonaves verloren ihr Obdach.
Hurrikan ist möglich
Hunderte Häuser sind auf Haiti zerstört worden, grosse Teile des Landes stehen weiterhin unter Wasser.
Das verarmte Land ist wegen der starken Rodung seiner Wälder besonders anfällig für Überschwemmungen. Erst vergangene Woche war Haiti schwer vom Hurrikan «Gustav» getroffen worden, der 77 Menschen in dem Karibikstaat in den Tod riss.
«Hanna» bewegte sich derweil auf die Bahamas zu. Nach Angaben des US-Hurrikan-Zentrums könnte sich der zeitweise abgeschwächte Tropensturm wieder zu einem Hurrikan aufbauen. Auf den Bahamas wurden Notunterkünfte aufgebaut, die Spitäler trafen Vorkehrungen, um während des Sturms uneingeschränkt arbeiten zu können.
