Die festsitzenden Autofahrer hatten weder Winterreifen noch Schneeketten aufgezogen. Aufgeregte Fahrer riefen bei verschiedenen Radiosendern an und baten verzweifelt um Hilfe. Der Stau löste sich in den ersten Morgenstunden vom Dienstag auf.
Von Aussenwelt abgeschnitten
Bereits am Montag hatte das Meteorologische Amt gewarnt, stellenweise würden die Böen die Stärke elf und mehr erreichen. Meteorologen sagten am Dienstag, diese Windstärke sei vor allem in der südlichen Ägäis gemessen worden.
Die Küstenwache ordnete wegen der stürmischen Winde die Einstellung aller Fährverbindungen an. Damit blieben alle Inseln ohne Flughafen von der Aussenwelt abgeschnitten. Die Feuerwehr musste in mehreren Fällen ausrücken, um umgestürzte Bäume und andere grosse Gegenstände von den Fahrbahnen zu entfernen.
Eisige Kälte
In Nordgriechenland herrschte Dauerfrost. In der Provinz Mazedonien wurden nahe der Städte Kastoria und Florina minus 15 Grad Celsius gemessen. Viele Schulen blieben geschlossen.
Auf zwei Inseln der Nördlichen Sporaden, Skiathos und Skopelos, fiel der Strom aus, weil Elektrizitätsleitungen durchtrennt wurden. Stromunterbrechungen gab es auch in zahlreichen anderen Regionen des Landes. Schneefall wurde auch aus den Gebirgsregionen der Touristeninseln der Kykladen und Kretas gemeldet.
