Oberhalb davon dürften von den Waadtländeralpen über die Voralpen, das Berner Oberland bis in die Zentralschweiz und den Alpstein 10 bis 15 Zentimeter Schnee gefallen sein. Im Wallis und im Kanton Graubünden hingegen habe es weniger geschneit.
Ungewöhnliche Wetterperiode
Die Schneefälle markieren das Ende einer ungewöhnlichen Wetterperiode. Die letzten nennenswerten Niederschläge gab es in der Schweiz laut MeteoSchweiz Mitte Januar, also vor fünf Wochen.
In den Skigebieten hatten die Trockenheit und die tagsüber ungewöhnlich hohen Temperaturen Spuren hinterlassen. Braune Hänge mit schmalen Streifen von Kunstschnee prägten das immer weniger winterliche Bild.
Tatsächlich war die Situation äusserst ungewöhnlich, wie Daten des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos nun zeigen: Am Alpennordhang, im Wallis und in Nordbünden gab es in den letzten 60 Jahren keinen Winter, in dem Mitte Februar so wenig Schnee lag. Dies schreibt das SLF in seinem letzten Wochenbericht.
Sehr viel wird sich daran auch in den nächsten Tagen nicht ändern. Auch wenn sich vor allem in höheren Lagen eine geschlossene Schneedecke bilden dürfte, bleiben die Schneemengen gering. Ab Dienstag erwarten die Meteorologen eine Wetterbesserung, und die nächste Störung in der zweiten Wochenhälfte wird nur wenig neue Niederschläge bringen.