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Wichtigste Strassen in der Region Huttwil wieder frei

Insgesamt waren 500 Haushalte von Unwetterschäden betroffen.
Freitag, 15. Juni 2007
Huttwil - Nach dem Unwetter vor einer Woche sind in der Region Huttwil BE die wichtigsten Strassen nun wieder offen - das Jodelfest findet statt. Der Einsatz der rund 60 Armeeangehörigen wurde vorläufig beendet.
Armee und Zivilschutz sowie viele Freiwillige bemühten sich in der ersten Woche nach dem Unwetter, die Umgebung von Schlamm, Geröll und Schwemmgütern zu befreien. Bis am Donnerstagabend wurden 300 Kubikmeter Geschiebematerial aus dem Bachbett der Langete geräumt, wie die Gemeinde Huttwil meldete.

Am Donnerstagabend wurde in Huttwil eine Notbrücke in Betrieb genommen. Sie ist die wichtigste von mehreren Brücken, welche zerstört wurden. Die Notbrücke wird voraussichtlich mehrere Monate benützt werden.

Auch die wichtige Verbindungsstrasse für die Umfahrung des Jodlerfestes ist wieder offen. Der Zivilschutz steht vorläufig ohne Armee im Einsatz. «Es ist aber durchaus denkbar, dass weitere Gesuche der Behörden eingereicht werden», sagte Stefan Hofer vom Führungsstab der Armee.

In Huttwil und den umliegenden Gemeinden waren insgesamt 500 Haushalte von Unwetterschäden betroffen. Die evakuierten sechs Familien sind laut Martin Jampen, Gemeindeschreiber von Huttwil, nach wie vor fremdplatziert.

smw/sda