Dies geht aus einem am Freitag veröffentlichten Bericht des UNO-Umweltprogramms UNEP hervor. Diese Abfälle müssen behandelt werden, da sie sonst eine Gefahr für Gesundheit und Umwelt darstellen. Sie enthalten nämlich gefährliche Stoffe wie Quecksilber, Blei oder Dioxin, die auch nach mehreren Verarbeitungsgängen noch vorhanden sind.
Das Problem werde noch verschärft durch die anhaltend grosse Menge an gebrauchten Geräten aus Industrieländern. Ein bedeutender Teil dieser Geräte erweist sich als unbrauchbar - in der Elfenbeinküste beispielsweise war es rund die Hälfte. In Afrika ist ferner der Einsatz von Elektronik erst in den Anfängen und wächst entsprechend rasch.
In den betroffenen Länder müsse das Sammeln von Elektroschrott verbessert werden. Die afrikanischen Länder müssten ferner in die Lage versetzt werden, aus dem elektrischen Abfall wirtschaftlich profitieren zu können, rät die UNO in ihrem Bericht.
