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«Watt d'Or» für innovativste Energieprojekte vergeben

Das BFE verfolgt mit dem «Watt d'Or» das Ziel, innovative Projekte einer Öffentlichkeit zu präsentieren.
Dienstag, 8. Januar 2008
Bern - Mit dem «Watt d'Or» zeichnet das Bundesamt für Energie (BFE) am Abend zum zweiten Mal die innovativsten Energieprojekte aus. Der Preis geht dieses Jahr an sieben Beiträge in fünf Kategorien.
In der Kategorie «Gesellschaft» geht die Trophäe, eine überdimensionale Schneekugel, an die Tessiner Gemeinde Coldrerio. Sie erhielt die Auszeichnung für ihr Projekt «Nachhaltigkeit in einer kleinen Gemeinde», wie das BFE mitteilte. Coldrerio sorgte unter anderem mit seinem wegweisenden Gesetz gegen Lichtverschmutzung für Schlagzeilen.

Gleich in den zwei Kategorien «Energietechnologien» und «Erneuerbare Energien» war die Tegra Holz & Energie AG in Domat/Ems GR erfolgreich. Sie überzeugt die Jury mit dem «Biomassekraftwerk Domat/Ems», das CO2-neutrale Energie aus Holzschnitzeln für das lokale Gewerbe bereitstellt.

Die Carrosserie Hess AG in Bellach SO mit dem Hybridbus «LightTram 3» sowie das Reiseunternehmen Eurobus in Windisch AG für den «Hybrid-Linienbus im öffentlichen Verkehr» teilen sich den Preis in der Kategorie «Energieeffiziente Mobilität».

Kategorie Gebäude

In der Kategorie «Gebäude» schliesslich ging die Auszeichnung ebenfalls an zwei Projekte: Zum einen an die Zürcher Architekten Viridén Partner für die Modernisierung der Magnusstrasse 28, zum anderen an Conrad Lutz Architecte in Givisiez FR für ihre «Green-Offices».

Darüber hinaus hat die Jury erstmals einen Spezialpreis vergeben, der an Josef Jenni und seine Firma Jenni Energietechnik AG in Oberburg BE geht.

Das BFE verfolgt mit dem «Watt d'Or» das Ziel, nachahmenswerte und innovative Projekte im Energiebereich einer Öffentlichkeit zu präsentieren. Zugleich sollen andere zu Energie-Innovationen motiviert werden.

fest/sda