Der Lachs und andere Wanderfische könnten den Strom von der Nordsee bis Strassburg wieder durchwandern. Ziel sei, so Stephan Müller, stellvertretender Leiter der vierköpfigen Schweizer Delegation, dass der Lachs bis 2027 wieder ungehindert bis Basel schwimmen könne.
«Damit wäre ein grosses Ziel erreicht», sagte Müller auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Frankreich habe an der Konferenz die Zusage gemacht, die Hindernisse oberhalb Strassburgs bis 2027 zu eliminieren. Bis Ende 2009 soll zudem auf Beschluss der Konferenz ein «Masterplan Wanderfische Rhein» ausgearbeitet werden.
Reduzierung der Stoffbelastung gefordert
Wichtig sind laut Müller auch die Anstrengungen bei der Reduzierung der Stoffbelastung des Rheinwassers: Spurenstoffe, zum Beispiel von Arzneimitteln, seien schädlich für den Fluss. Hier sei die politische Verantwortung erkannt worden, die IKSR habe Grundlagen für abgestimmte Programme formuliert.
«Der Rhein und seine Nebenflüsse gehören zu den am stärksten genutzten Fliessgewässern in Europa», erklärte Gabriel. «Wir wollen, dass künftige Generationen im gesamten Rhein-Einzugsgebiet ein vielfältiges und dynamisches Ökosystem geniessen und nutzen können.»
