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Waldbrand: Einwohner an kalifornischer Küste evakuiert

Die Flammen waren am Mittwochabend erst zu drei Prozent eingedämmt.
Donnerstag, 3. Juli 2008
San Francisco - Ein seit knapp zwei Wochen tobender Waldbrand an der kalifornischen Küste hat die Einwohner von Big Sur in die Flucht getrieben. Auf Anordnung der Feuerwehr wurde ein 40 Kilometer langer Küstenabschnitt evakuiert.
1400 Häuser waren von den Flammen bedroht, berichtete der «San Francisco Chronicle». In der Region sind bereits 20 Häuser abgebrannt und 210 Quadratkilometer Land vernichtet worden.

Trotz des Einsatzes von mehr als 1500 Feuerwehrleuten waren die Flammen am Mittwochabend erst zu drei Prozent eingedämmt.

Gouverneur Arnold Schwarzenegger, der das Brandgebiet am Mittwoch besuchte, sprach von einem «besonders hartnäckigen» Feuer. Er riet den Anwohnern, den Evakuierungsbefehlen zu folgen.

«Das unzugängliche Gelände, dichtes Unterholz und die Trockenheit machen diesen Brand so gefährlich», sagte Feuerwehr-Sprecher Rudy Evenson. Hotels, Resturants, Geschäfte und vier Naturparks im Raum Big Sur sollten in den nächsten Tagen geschlossen bleiben.

bert/sda