Für den WWF sei das Fass nun voll, er reiche beim Bund eine Aufsichtsbeschwerde gegen den Kanton Wallis ein. Mit dieser fordert der WWF den Bund dazu auf, dafür zu sorgen, dass im Kanton Wallis die Schafherden ausreichend geschützt werden. Bis dahin dürften keine weiteren Abschüsse bewilligt werden, heisst es.
Dass der gezielte Einsatz von Herdenschutzhunden und eine ausreichende Behirtung erfolgreich seien, zeigten viele Beispiele aus anderen Kantonen BE, SG, UR, FR. Aber auch im Goms und im benachbarten Oberwallis funktioniere der Herdenschutz: Seit wenigen Jahren würden dort auf sechs Alpen Schafherden mit Herdenschutzhunden und Hirten geschützt. Kein einziges Schaf aus diesen Herden sei in diesem Jahr von einem Wolf gerissen worden.
