Besonders viel Schnee gab es in der Nacht auf Sonntag in der Region zwischen Gstaad und Zweisimmen: Eine Messung ergab 44 Zentimeter Neuschnee in Saanen BE. Als Folge wurde etwa die Bahnstrecke Montreux - Zweisimmen der Montreux-Berner Oberland-Bahn MOB streckenweise unterbrochen.
Im Jura und im Engadin fiel etwas weniger Schnee. Schneereich war aber bereits der Samstag: Bis zu einem halben Meter Neuschnee gab es etwa für die Skistationen Grächen oder Evolène im Kanton Wallis.
Freude bei Skistationen
Den Schneesportorten kommt die Schneepracht kurz vor den Festtagen sehr gelegen. Viele, wie etwa die Jungfrau-Region im Berner Oberland, eröffneten am Wochenende offiziell die Saison. Noch sind aber zahlreiche Lifte und Pisten nicht in Betrieb - zum Teil auch deshalb, weil zu viel Schnee fiel.
Wegen der anhaltenden Schneefälle und des Neuschnees konnten noch nicht alle Pisten präpariert und eröffnet werden, wie etwa Christoph Schläppi von den Jungfrau Bahnen auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Der Schnee sei aber zum richtigen Zeitpunkt gekommen, die Aussichten für Weihnachten seien deshalb gut.
Auch Armon Cantieni von den Bergbahnen Destination Gstaad zeigte sich erfreut über den Schneesegen: Nur mit äusserstem Einsatz hätten einige Pisten in der Region zwischen Zweisimmen und Gstaad hergerichtet werden können, sagte er. Bis zum 23. Dezember würden nun aber nach und nach alle Bahnen in Betrieb genommen.
