Weiterhin gesperrt bleibt der Autoverlad Furka, wie die Matterhorn Gotthard Bahn mitteilte. Auf den Strassen hat sich die Lage entspannt. Zwar sind Nebenstrassen teilweise noch blockiert, die Räumungsarbeiten sind jedoch im Gang.
Im Wallis war das Goms am Vormittag noch teilweise von der Aussenwelt abgeschnitten. Bei einem Erkundungsflug am Morgen habe sich gezeigt, dass zahlreiche kleine Lawinen niedergegangen seien, sagte der Chef der Sektion Naturgefahren des Kantons Wallis auf Anfrage.
Nun bestehe keine Gefahr mehr, dass eine grosse Lawine die Strasse erreichen könnte. Insgesamt ist die Lawinengefahr im Wallis jedoch gross.
ÖV wieder in Betrieb
In der Stadt Zürich fahren die meisten Busse und Trams wieder. Beim Trambetrieb kam es am Morgen zwar noch zu Ausfällen. So entgleiste am Bahnhof Enge ein Tram, und die Tramlinien 7 und 13 waren zwischenzeitlich unterbrochen.
Auch in Basel, wo am frühen Morgen die Fasnacht begann, verkehren wieder Trams und Busse.
Am Flughafen Zürich läuft wieder alles in gewohnten Bahnen. Wegen Enteisungsarbeiten kam es am Morgen bei einigen Flügen zu kleineren Verspätungen, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte.
Auch auf dem EuroAirport Basel-Mülhausen EAP herrscht weitgehend wieder Normalbetrieb. Die erste Maschine konnte um 6.43 abheben, wie es beim EAP auf Anfrage hiess. Allerdings wurden auch am Montag noch zahlreiche Flüge gestrichen.
St. Gallen und Jura noch eingeschneit
In St. Gallen und im Jura kann von Rückkehr zur Normalität dagegen keine Rede sein: In der Stadt St. Gallen wird es noch Tage dauern, bis die Innenstadt vom Schnee befreit sein wird.
Der Verkehr rollt fast normal, wie ein Sprecher der Kantonspolizei auf Anfrage sagte.
Im Kanton Jura bleiben nach den Schneefällen mehrere Gebäude geschlossen: Mehrere Schulhäuser sowie die Eisbahn von Pruntrut können erst wieder betreten werden, wenn die Schneedecke von Dächern entfernt wurde.
