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Verkehrslage entspannt sich - Grindelwald wieder erreichbar

Weiterhin sind mehrere Alpenpässe gesperrt, darunter Gotthard, San Bernardino, Flüela, Grimsel, Nufenen, Oberalp und Susten.
Dienstag, 29. Mai 2007
Bern - Nach den heftigen Schneefällen vom Pfingstmontag hat sich die Lage auf dem Schweizer Strassen- und Schienennetz entspannt. Der Ferienort Grindelwald im Berner Oberland ist seit dem frühen Morgen wieder per Bahn erreichbar.
Seit Betriebsbeginn verkehrten zwischen Interlaken Ost und Grindelwald wieder Züge, sagte eine Sprecherin der Jungfraubahnen gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Das ganze Netz der Jungfraubahnen verfüge wieder über Strom.

Weiterhin gesperrt

Gesperrt ist noch die Bahnstrecke von Zweilütschinen nach Lauterbrunnen. Dort müssen die Passagiere auf Busse umsteigen. Im Lauf des Vormittags soll der Bahnbetrieb aber wieder aufgenommen werden, wie die Sprecherin sagte. Den ganzen Tag ausser Betrieb bleibt die Bahn auf die Schynige Platte.

Viel Geduld

Viel Geduld hatten am Montag über 400 Touristinnen und Touristen gebraucht, die am Vormittag aufs Jungfraujoch gereist waren. Nachdem der Bahnbetrieb wegen der heftigen Schneefälle eingestellt wurde, mussten sie während mehrere Stunden auf dem Joch ausharren.

Nach Angaben der Sprecherin der Jungfraubahnen wurden sie vor Ort verpflegt und betreut. Am Abend konnten sie per Bahn nach Lauterbrunnen und von dort per Bus nach Interlaken gefahren werden. Um 22 Uhr war die Aktion abgeschlossen. Einige Touristen verbrachten die Nacht in Interlaken, andere setzten unmittelbar danach ihre Reise fort.

Nach dem Wintereinbruch an Pfingsten sind weiterhin mehrere Alpenpässe gesperrt, darunter Gotthard, San Bernardino, Flüela, Grimsel, Nufenen, Oberalp und Susten.

li/sda