Die 94 Meter hohe Shell-Plattform befindet sich seit Donnerstag im Hafen von Seattle, von wo aus sie in die Arktis gebracht werden soll. Die Aktivisten kritisieren die dort geplanten Bohrungen, weil die Umweltschäden befürchten. US-Präsident Barack Obama hatte den Bohrplänen kürzlich zugestimmt, zugleich aber mehr Anstrengungen für eine Energiewende angemahnt.
Gegen Ölbohrungen in der Arktis
Umweltaktivisten kreisen mit Booten Shell-Plattform vor Seattle ein
Sonntag, 17. Mai 2015
Washington - Aus Protest gegen geplante Ölbohrungen in der Arktis haben Umweltaktivisten vor Seattle im Nordwesten der USA mit Hunderten Booten eine Plattform des Energiekonzerns Shell eingekreist.
Mit Kajaks, Kanus, Segelbooten und einem mit Sonnenenergie betriebenen Schiff umrundeten sie am Samstag im dortigen Hafen die gelb-weisse Bohrinsel. Mit Transparenten mit der Aufschrift «Klimagerechtigkeit» protestierten die Aktivisten gegen geplante Bohrungen in der Arktis.
nir/sda
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