Am stärksten seien die Stadt Anju und der Bezirk Songchon in der Provinz Phyongan sowie der Bezirk Chonnae in der Provinz Kangwon betroffen. In Anju hätten rund 36'000 Familien keinen Zugang zu sauberem Wasser und es bestehe ein hohes Risiko für Durchfallerkrankungen. Ein Vertreter der Stadt sagte der Nachrichtenagentur AP kürzlich, es sei die schwerste Katastrophe in der Geschichte Anjus.
Die nordkoreanische Regierung habe die UNO darum gebeten, Hilfslieferungen von Lebensmitteln und Treibstoff nach Nordkorea mit Vorrang zu behandeln, sagte der Sprecher von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon, Martin Nesirky, in New York. Auch Hilfsorganisationen brachten bereits Material nach Nordkorea, darunter Zelte.
