«Unsere Bevölkerung leidet schon jetzt unter verheerenden Auswirkungen den Klimaerwärmung», sagte der maledivische Präsident Mohamed Nasheed. Dazu gehörten die Erosion von Küstengebieten, das Verschwinden von Korallen, die Versalzung des Trinkwassers sowie Überschwemmungen und Wirbelstürme. «Die Grenze muss 1,5 Grad sein, damit wir überleben können.»
Auch Leuenberger dabei
Die Konferenz führender Politiker aus den Inselstaaten fand zum Auftakt des UNO-Klimagipfels statt, zu dem am Dienstag mehr als hundert Staats- und Regierungschefs, darunter auch der Schweizer Umweltminister Moritz Leuenberger, in New York zusammenkommen wollten.
Die Umweltorganisation Greenpeace appellierte an die Verantwortlichen, die stockenden Gespräche für das Kyoto-Nachfolgeprotokoll wieder in Gang zu bringen.
«Es ist Zeit, die Stellungen zu räumen, die Wissenschaft zu akzeptieren und gemeinsam das Notwendige zu tun, um die Welt vor dem Absturz ins Klimachaos zu bewahren», sagte Martin Kaiser von Greenpeace International.