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Unwetter am Eidgenössischen Turnfest Biel

Turnfest-OK-Präsident Stöckli besucht Verletzte im Spital

Unwetter am Eidg. Turnfest: Im Vordergrund einer Untersuchung steht die Frage, ob die Evakuierung des Geländes zu spät angeordnet wurde.
Samstag, 22. Juni 2013
Biel - Der Präsident des Organisationskomitees des Eidgenössischen Turnfestes, Ständerat Hans Stöckli (SP/BE), hat die im Berner Inselspital hospitalisierten vier Erwachsenen und ein Kind besucht. Es sei für ihn wichtig gewesen, sich mit den am schwersten Betroffenen zu unterhalten.
Stöckli äusserte sich am Samstagmorgen an einer Medienkonferenz in Biel erstmals zu dem Unwetter, das am vergangen Donnerstag am Bielersee 76 Verletzte gefordert hat. Zu den möglichen Umständen des Dramas sowie allfälligen Verantwortlichkeiten wollte er aber nichts sagen.

Eine Untersuchung sei eingeleitet und sie werde Antworten bringen, sagte Stöckli. Im Vordergrund steht die Frage, ob die Evakuierung des Geländes zu spät angeordnet wurde.

Der Direktor des Organisationskomitees, Fränk Hofer, und seine Equipe, verdienten nach wie vor Vertrauen und seien auf der Höhe ihrer Aufgabe, sagte der Berner SP-Ständerat und frühere Bieler Stadtpräsident weiter. Das Turnfest habe zwei Gesichter gehabt, und damit müsse man leben.

Laut Stöckli müssen die Organisatoren solcher Veranstaltungen künftig die Klimaveränderungen mit einbeziehen. Er geht davon aus, dass sich meteorologische Extremlagen häufen werden. Wir könnten die gleichen Phänomene erleben wie in den USA, bemerkte er weiter.

asu/sda