Diese lassen die Wassertemperaturen ansteigen und die Meere versauern. Lokal würden die Korallen zudem durch Wasserverschmutzung, Überfischung und die starke wirtschaftliche Nutzung der Küstenregionen bedroht.
«Riffbildende Korallen sind stärker bedroht als alle Landlebenwesen mit Ausnahme der Amphibien», sagte Roger McMaus von Organisation Conservation International. Sie seien zudem wie keine andere Gruppe durch den Klimawandel gefährdet.
Verheerende Folgen
«Der Verlust der Korallen hat schwerwiegende Auswirkungen auf Millionen von Menschen, deren Existenzgrundlage von den Korallenriffen abhängt.»
Insgesamt 231 Arten seien gefährdet, stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Weitere 176 seien potenziell gefährdet.
«Die Ergebnisse sind sehr bestürzend. Wenn Korallen sterben, tun es auch Pflanzen und Tiere, die in Korallenriffen Nahrung und Schutz finden.» Dies könne zum Kollaps dieser Ökosysteme führen.
Der westliche Pazifik habe derzeit den höchsten Anteil an Arten in einer der Kategorien mit erhöhtem Risiko. Verheerend sei die Situation auch in der Karibik, wo der Bestand zweier dominierender Korallenarten, der Geweihkorallen Acropora cervicornis und Acropora palmata, rapide zurückgegangen sei.
