Am Donnerstagmorgen bewegten sich die Temperaturen nach Angaben von MeteoSchweiz zwischen minus 6 Grad in Samedan GR und 6 Grad in St. Gallen. In Basel wurden 5 Grad gemessen, in Bern 3 Grad.
Die Winde in der Nacht erreichten Spitzengeschwindigkeiten von knapp 120 km/h auf dem Üetliberg und auf dem Säntis. Im Freiburgischen wurden 105, in Zürich 91 und in Luzern 78 km/h gemessen.
Schneechaos in Deutschland - «Schneefrei» in Luxemburg
In Deutschland und Luxemburg bestimmt das Winterwetter derweil nach wie vor den Alltag. In Deutschland beeinträchtigten starke Schneefälle den Zug- und Flugverkehr. In Luxemburg hatten die Schulkinder am Donnerstag «schneefrei».
Dies Erziehungsministerium erklärte am Donnerstagmorgen, wegen des Schnee blieben die Schulen geschlossen. Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe um 06.40 Uhr befanden sich allerdings schon viele Schüler auf dem Schulweg oder warteten an Haltestellen auf Schulbusse. Auch die Universität öffnete nicht.
Auf dem Luxemburger Flughafen, der am Mittwochnachmittag gesperrt worden war, landeten und starteten am Donnerstag wieder Flugzeuge. Es gab allerdings Verspätungen.
Die heftigen Schneefälle erreichten in der Nacht zum Donnerstag auch Deutschland - mit den bekannten Folgen: So musste der grösste deutschen Flughafen in Frankfurt am Main für vier Stunden gesperrt werden, wie ein Flughafensprecher sagte. Über 100 Flüge wurden gestrichen.
Am Morgen habe sich die Lage in Frankfurt langsam wieder normalisiert. Es gebe aber noch Verspätungen. Der gesamte deutsche Luftraum sei durch starken Schneefall betroffen gewesen, sagte er. Bei der deutschen Bahn kam es zu massiven Behinderungen im ganzen Land, wie ein Bahn-Sprecher sagte.
