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Tausende wegen Tropensturm evakuiert

Regen und Vulkanasche vermengten sich zu einer verheerenden Schlammlawine, die zum Teil ganze Dörfer unter sich begrub.
Samstag, 9. Dezember 2006
Legaspi - Um den philippinischen Vulkan Mayón sind tausende Menschen wegen des Herannahens eines Taifuns und der Gefahr neuer Schlammlawinen in Sicherheit gebracht worden.
15 000 Bewohner aus zwölf Dörfern seien evakuiert und in Notunterkünfte gebracht worden, sagte der Gouverneur der Provinz Albay, Fernando Gonzales. Die Dörfer seien besonders gefährdet, weil der neue Taifun heftigen Regen mit sich bringe.

Erst vergangene Woche hatte der Taifun «Durián» am Vulkan Mayn in der zentralen Region Bicol gewütet. Mehr als 1200 Menschen starben oder gelten seitdem als vermisst, hunderttausende Häuser sind noch von Schlamm bedeckt.

Der neue schwere Tropensturm «Utor» näherte sich am Samstag dem Zentrum der Philippinen und verstärkte sich zu einem Taifun. Gegen 04.00 Uhr MEZ befand sich der Sturm 50 Kilometer vor der Insel Samar. «Utor» wird im Laufe des Tages auf Samar und im Norden der Insel Cebu erwartet. Der auf Cebu geplante ASEAN-Gipfel war wegen des Unwetters abgesagt worden.

dl/sda