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Tausende nach Vulkanausbruch in Sicherheit

Der Galeras ist wieder aktiv. (Archivbild)
Freitag, 18. Januar 2008
Bogotá - Nach einem Ausbruch des Vulkans Galeras im Süden Kolumbiens sind am Donnerstagabend (Ortszeit) 8000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Örtliche Radiosender berichteten, die Eruption habe Panik und ein Verkehrschaos ausgelöst.
Nach Behördenangaben wurden ausserdem 400'000 Einwohner der nahe gelegenen Stadt Pasto angewiesen, sich Notvorräte zuzulegen. Es bestehe aber keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung, betonte der Gouverneur des Departamentos Nario, Antonio Navarro.

Der 4276 Meter hohe Galeras gilt als einer der aktivsten Vulkane Lateinamerikas. Seit 1989 wurden fast 20 Ausbrüche gezählt. Beim schwersten Ausbruch im Jahr 1993 waren neun Menschen ums Leben gekommen. Zuletzt war der Galeras im vergangenen Juli aktiv.

tri/sda