Auch das UNO-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge UNRWA erklärte, die Niederschläge hätten die humanitäre Krise weiter verschärft. Allein in Gaza-Stadt schloss die Behörde 63 Schulen als Vorsichtsmassnahme.
Besorgt über Stürme
Robert Turner, der die UNRWA-Arbeit in Gaza leitet, äusserte sich tief betroffen. «Wir sind sehr besorgt über diese schweren Stürme so früh in der Saison und zusätzlich zur beispiellosen Zerstörung im jüngsten Konflikt», sagt er. «Wir sorgen uns vor allem um jene Familien, die noch immer nach angemessenem Obdach suchen und sich auf den Winter vorbereiten.»
Im Sommer waren bei dem Krieg zwischen Israel und der islamistischen Hamas-Bewegung, die Gaza regiert, mehr als 2200 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen palästinensische Zivilisten. In dem 50-tägigen Konflikt waren Zehntausende Wohnungen zerstört worden.
