Den Ministeriumsangaben zufolge sollen sich alle Helfer nun auf die am Samstag begonnen Aufräumarbeiten in Tscheljabinsk konzentrieren. Über der mehr als eine Million Einwohner zählenden Stadt und der gleichnamigen Region war der Meteorit mit einem grellen Blitz und einer Druckwelle explodiert. Am Sonntag lagen weiterhin etwa 40 Menschen in Spitälern.
Die Explosion des Meteoriten über Tscheljabinsk gilt als einer der einschneidendsten kosmischen Vorfälle in Russland seit dem sogenannten Tunguska-Ereignis im Jahr 1908. Damals wurde Sibirien von einer heftigen Explosion erschüttert, die Wissenschafter auf einen Asteroiden oder Kometen zurückführten.
